Unsere Versprechen halten.

Seit 1919

Wie alles begann.

Seit 100 Jahren bietet Jowat individuelle Klebstofflösungen für viele Branchen. Vom Baugewerbe über die Holzverarbeitung und Möbelfertigung, bis hin zu Lebensmittelverpackung, Automobil und Textilien. Innovative Produktvielfalt und überragender Service - made in Detmold. 

Entdecken Sie 100 Jahre Innovation.

Beim Anklicken der einzelnen Jahreszahlen erfahren Sie Details zur Historie des Unternehmens.

1919
1919
Johannes Watzlawczik gründet trotz höchst widriger Umstände in der Nachkriegszeit eine Großhandelsfirma in Breslau. Am Anfang standen bei der „Johannes Watzlawczik Drogen- und Farbwaren Agenturen“ in den Regalen lediglich einige Dosen mit Schellackmattierungen, Lacken sowie allerlei Kleinzeug für den Tischlereibedarf. Ende der 1920er Jahre nahm er die Entwicklung und Produktion von natürlichen Casein- und Glutinleimen für die aufblühende Möbelindustrie auf. Mitte der 30er Jahre hatte das Unternehmen 6 Mitarbeiter.
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1938
1938
Nachdem Johannes Watzlawczik 1938 unerwartet starb, wurde das Unternehmen von seinen Schwiegersöhnen Georg Lobers und Heinrich Frank fortgeführt.
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1945
1945
Neugründung als Jowat Lobers und Frank KG in Detmold. Nach der Flucht 1945 mit dem Firmenwagen ins Lipperland, dem „deutschen Möbelbecken“, erfolgte der Wiederaufbau der Firma. Die lippische Möbel- und Sperrholzindustrie beklagte damals die „Leimnot“, die in IHK-Berichten aus dieser Zeit nachzulesen ist. Das breite Anwendungsspektrum der Jowat-Produkte kam den vielfältigen Bedürfnissen der Möbelindustrie sehr entgegen und führte rasch zum Aufbau von Geschäftsbeziehungen. Vier alte Mitarbeiter aus Breslau hielten Jowat die Treue und arbeiteten im nahezu unzerstörten Detmold weiter.
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1947
1947
Die turbulenten Nachkriegsjahre wurden durch Improvisationskunst und unternehmerischen Weitblick überstanden. So wurden mit Produkten wie „Flora Sommerstrumpf“ (eine Tinktur als optischen Ersatz für Damenstrümpfe, im Bild links die Original-Rezeptur) oder „Jowat Kapselfix“ (Versiegelung von Weinflaschen) typische Nachkriegserzeugnisse angeboten. Aus der frühen Zusammenarbeit mit Weinkellereien ging später der Einstieg in das Geschäftsfeld der Verpackungsklebstoffe hervor.
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1951
1951
Der endgültige Durchbruch in die moderne Klebstoffwelt gelang mit der Entwicklung des ersten vollsynthetischen Holzleimes in Westdeutschland, der Jowat Preccoll L.F. 51. Die Fachliteratur schrieb überschwänglich von einer „Revolution“ in der Holzverleimtechnik! Mit acht Mitarbeitern wurden Anfang der 50er Jahre 2.000 kg Klebstoff pro Monat produziert.
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1955
1955
Einstellung eines erfahrenen Chemikers als Klebstoffexperte, dessen Aufgabe der Aufbau eines leistungsfähigen Klebstofflabors war. Die Entwicklung neuer Produkte sowie die Qualitätssicherung werden fortan systematisch vorangetrieben.
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1957
1957
Um für die Zukunft gerüstet und abgesichert zu sein, wird in Zeiten der brummenden Konjunktur auf Diversifikation gesetzt: Einstieg in die Automobilindustrie und die Polstermöbelbranche mit lösemittelhaltigen Klebstoffen.
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1959
1959
Der strategische Ausbau des bislang eher nebenher betriebenen Exportgeschäftes wird von der Geschäftsleitung beschlossen. Der frostempfindliche Klebstoff musste zur kalten Jahreszeit in beheizten LKW transportiert werden, was mit der Jowat-eigenen Transportflotte kein Problem darstellte. Für weiter entfernte Lieferungen mussten nun geeignete Speditionen gefunden werden. Schon 1957 erwarben Lobers und Frank als Privatpersonen Anteile der Schweizer Casanin AG, die Internationalisierung begann.
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1960
1960
Binnen weniger Jahre veränderte die dynamische Geschäftsentwicklung Jowats Erscheinungsbild von Grund auf. Es gibt mittlerweile 19 Klebstofffamilien aus dem Detmolder Haus. Erste Versuche mit thermoplastischen Schmelzklebstoffen, sogenannten „Hotmelts“ werden gestartet.
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1964
1964
Da das Betriebsgelände in der Stadt mittlerweile aus allen Nähten platzt, wird 1962 ein 16.000 qm großes Grundstück am Stadtrand (heute: Ernst-Hilker-Str.) erworben. Binnen kürzester Zeit zog man das sogenannte „Klebstoffwerk“ hoch, eine klar strukturierte Produktionshalle für Lösemittelklebstoffe und Primer. Bild zeigt fertiggestelltes Gebäude Anfang 1964.
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1966
1966
Die Produktion von Produkten auf PVAc-Basis und lösemittelhaltigen Klebstoffen wird weiter ausgebaut. Das „Jowat Versorgungswerk“ zur Zahlung einer zusätzlichen Betriebsrente wird gegründet sowie ein Feriendomizil in Oberstaufen auf Selbstkostenbasis für Urlaubsreisen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angeboten, bis steuerliche Regelungen später das „Aus“ brachten.
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1968
1968
Erste Patentanmeldung eines Schmelzklebstoffs von der Rolle: Jowatherm®-Band auf Basis des neuen Rohstoffs EthylenVinylAcetat (EVA). Eine 40 µm dünne Aluminiumfolie wurde beidseitig mit einer speziellen Formulierung eigens für die Kantenklebung beschichtet. Über alle Produktgruppen und Klebstofftechnologien hinweg wurde die Jahresproduktion bald auf 400 t gesteigert.
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1969
1969
Ende der 60er Jahre wechselt das Führungsteam des Familienunternehmens in die nächste Generation: Wolfgang Depenbrock und Dr. Hannes Frank übernehmen die Regie. Im Jahr 1969 wird dieses Foto bei einem Betriebsausflug zum Hermannsdenkmal erstellt – das Unternehmen zählt zum 50-jährigen Jubiläum 85 Mitarbeiter. Die Geschäftsführung rief die „Neugeborenenhilfe“ sowie den „Jowat Unterstützungsverein“ ins Leben. Das Ziel, unverschuldet in Not geratene Mitarbeiter finanziell zu unterstützen, besteht bis heute fort.
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1970
1970
Ausbau der Produktion in Detmold (Versandlager, Schmelzklebstoffe und PVAc-Leime). Es wird konsequent auf die Entwicklung synthetischer, qualitativ hochwertiger und besonders leistungsfähiger Klebstoffe gesetzt, bis heute eine Grundlage für die Entwicklung der Marke Jowat.
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1971
1971
Messen haben bei Jowat damals wie heute eine große Bedeutung. Zum Einstieg präsentierte Jowat sich 1971 mit einem eigenen Stand auf der „Ligna“ in Hannover. Anfangs als integrierter Bestandteil der Hannover-Messe, emanzipierte sie sich aber ab 1975 zur eigenständigen „Ligna Plus“. Niemals versäumte Jowat die alle zwei Jahre ausgerichtete Messe. Aktuell nutzt Jowat jährlich ca. 40 Messen rund um den Globus, um nah am Markt und seinen Kunden und Partnern zu sein.
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1978
1978
Markteintritt USA: Gründung der Jowat Corporation. Maßgeblich von Wolfgang Depenbrock initiiert, plante man, auf dem US-amerikanischen Mark eine effiziente Vertriebs- und Beratungsstruktur aufzubauen. Von Beginn an amortisierten sich die Investitionen, und acht Jahre nach Gründung sorgten 30 Mitarbeiter für stabile Umsätze und schwarze Zahlen. Heute ist die Jowat Corporation in den USA ein fester Bestandteil der Triadenstrategie mit Vertriebstöchtern in Kanada, Mexiko, Brasilien, Chile und Kolumbien. Das Foto zeigt das Verwaltungsgebäude in den 80er Jahren.
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1979
1979
Produktionserweiterung um Polymerisationsanlage und Ausbau der Abteilung Schmelzklebstoffe (SMK). Das Gelände am Detmolder Produktionsstandort wird auf 40.000 qm erweitert. Fertigungsanlagen für Montage- und Verpackungsschmelzklebstoffe entstanden, wodurch die Herstellung gefüllter Schmelzklebstoffe erheblich effizienter ablief. Der FC Jowat wird gegen Ende der 70er ins Leben gerufen, genauso der Kegelklub und der Jowat-Chor. Diverse Sportveranstaltungen wie Badminton, Radtouren oder vergünstigte Fitnessstudio-Mitgliedschaften werden fortan angeboten.
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1987
1987
Jowat steigt in die Herstellung feuchtigkeitsreaktiver Polyurethan-Schmelzklebstoffe ein. Heute bilden die Jowatherm-Reaktant-Klebstoffe eine der wichtigsten Produktgruppen innerhalb des Produktportfolios. Die Produktionsstätten wurden in den 80ern kontinuierlich erweitert. Mittlerweile versorgten 15 LKW und 30 PKW die über 3.500 Kunden in Westdeutschland.
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1990
1990
Zwischen 1990 und 1996 werden Tochtergesellschaften in Italien, den Niederlanden und Polen gegründet. Seit den 1990er Jahren tritt die Triadenstruktur Europa – Nordamerika – Ostasien bei Jowats Auslandsengagement deutlich zu Tage. Es gelang, Jowats Exportquote von rund 20 % zu Beginn der 1960er Jahre bis Mitte der 90er Jahre auf über 40 % und 60 Absatzländer zu steigern.
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1992
1992
Der zweite deutsche Produktionsstandort in Zeitz wird eröffnet. Nach dem Abbrand einer Produktionshalle in Detmold wird Mitte der 90er Jahre die komplette Lösemittelproduktion nach Zeitz, heute Elsteraue, verlagert. Das Bild zeigt eine Aufnahme nach dem Bau der Lager- und Produktionserweiterung im Jahr 2001.
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1994
1994
Die Belegschaft ist im Jahr 1994 zum 75-jährigen Jubiläum auf 230 Personen angewachsen. Die Herstellung findet mittlerweile auf EDV-gesteuerten Produktionsanlagen statt, es werden 100.000 Kilo Klebstoff am Tag gefertigt. Über 400 Produkte für die holzverarbeitende und Möbelindustrie, Automobilindustrie einschließlich ihrer Zulieferer, die papierverarbeitende und grafische Industrie sowie das Textilveredelungs- und Baugewerbe, beherbergen mittlerweile die Auslieferregale.
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1995
1995
In der forschungsintensiven Phase der späten 1980er Jahre rief die Jowat-Führung auf Anregung von Dr. Hannes Frank eine Veranstaltung ins Leben, die ihresgleichen suchte und immer noch sucht: das Jowat-Symposium, ein europaweit anerkannter Branchentreffpunkt für die Holz- und Möbelindustrie. Der Jowat-Klebstoff-Forschungspreis, mit dem Jowat bis heute herausragende Diplom- bzw. Doktorarbeiten aus dem klebstofftechnologischen Umfeld auszeichnet, wird 1995 erstmalig vergeben. Das Bild zeigt die zweite Preisverleihung im Rahmen des Symposiums 1996.
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1996
1996
Die Jahresproduktionsmenge kletterte binnen dreier Dekaden von 6.000 t auf über 22.000 t. Der Bau eines ca. 24 m hohen Hochregallagers mit 2.400 Palettenplätzen prägt von nun an das Bild der Produktion in Detmold. Im Jahre 2000 wurde der Produktionsstandort um ein neues Verwaltungsgebäude – das „Haus des Klebens“ – ergänzt, das die ursprünglichen Räumlichkeiten am alten Standort ablöste.
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2000
2000
Voranschreitende Internationalisierung: Von 2000-2007 werden Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Mexiko, Brasilien, Russland, Schweden, Middle-East und Malaysia gegründet. Das Bild zeigt die Reise in Malaysia 1999, auf der die Gründung vor Ort vorbereitet und sondiert wurde. Mit dem neuen Jahrtausend etablierte sich Jowat endgültig als ein Global Player in der Klebstoffindustrie.
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2003
2003
Anfang 2003 gab es eine grundlegende Neuerung: Aus der Jowat-Gruppe, einem losen Zusammenschluss von Unternehmen, wird die Jowat AG (ab 2015 Jowat SE – Societas Europaea / Europäische Aktiengesellschaft). Das Ziel einer „organisatorischen Straffung des Hauses Jowat“ sollte die unternehmensinterne Transparenz erhöhen und das internationale Geschäft erleichtern. Trotzdem wird die bewährte Eigentümerstruktur weiter aufrecht erhalten: Die beiden Familienstämme Depenbrock und Frank halten bis heute je 50% der Aktien. Auf dem Bild ist der 2001 bezogene Verwaltungsneubau zu sehen, der alte Standort Wittekindstr. beherbergt nun nur noch das Technikum.
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2008
2008
Der in reiner Holzbauweise erstellte Neubau der Schweizer Produktion und Verwaltung wird eingeweiht, das Kompetenzzentrum für PUR-Prepolymer-Klebstoffe entsteht. Der endgültige Zusammenschluss der Casanin mit Jowat zur Jowat Swiss AG erfolgt 2009.
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2009
2009
2009 - 2014 werden Tochtergesellschaften in China, der Türkei, Australien, Kolumbien und Chile gegründet. In Detmold entsteht das „Haus der Logistik“ mit 4.400 m² Lagerfläche sowie Büro- und Laborflächen von mehr als 1.000 m². Aufgrund der Weltwirtschaftskrise ergab sich für Jowat im Jahr 2009 der erste und bis heute einzige Umsatzrückgang seit dem Neustart im Jahre 1945. Trotzdem werden – im Gegensatz zu vielen anderen Firmen – antizyklisch weiter Mitarbeiter eingestellt. Die langfristigen Potenziale der Klebtechnologie als Wachstumsmarkt werden unverändert positiv bewertet.
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2015
2015
In 2009 eröffnete Jowat mit der Fabrik in Malaysia den ersten industriellen Produktionsstandort in Asien, dem auch eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung angegliedert ist. 2015 erfolgte ein Neubau im nahen Bandar Enstek mit deutlicher Erweiterung der Kapazität und Entwicklungsflächen. 2017 und 2018 werden weitere Vertriebsgesellschaften in Vietnam und Thailand eröffnet. Die weltweite Mitarbeiterzahl knackt im Jahr 2015 die 1.000er Grenze. Bild: Neubau Malaysia 2015
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2018
2018
Ein Meilenstein für Jowat ist das neue Innovations- und Anwendungszentrum „Haus der Technik“ in Detmold, ein Neubau in tragender Holzleimbauweise. 2018 fand damit die letztendliche Ablösung des alten Standortes Wittekindstraße statt. Das neue Innovations- und Anwendungszentrum – gelebter Service made by Jowat - dient auf 2.500 m² für Kunden und Partner als Informations- und Begegnungsstätte rund ums Kleben und beherbergt zudem Technik- und Laborräume, in denen Anwendungstechnik und angewandte Forschung zu Hause sind.
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2019
2019
Hundert Jahre nach Gründung in der schlesischen Metropole Breslau (Wroclaw) verfügt die Jowat SE heute über 22 Tochtergesellschaften und ein weltweites Händlernetz. In über 80 Ländern sorgen Jowat-Klebstoffe dafür, dass die Dinge an ihrem vorgesehenen Platz haften bleiben. Trotz der rasanten Entwicklung vergisst Jowat seine Wurzeln als mittelständisches Familienunternehmen nicht. Verlässlichkeit, Konstanz und Mut zur Innovation bleiben Grundpfeiler der Unternehmenskultur. Und es gibt allen Grund zur Zuversicht. Jowat wird auch in den kommenden Jahrzehnten als kreativer und innovativer Anbieter von Klebstoffen Akzente setzen und die Klebprozesse seiner Kunden weltweit perfektionieren.
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2019 ist ein ganz besonderes Jahr für uns – denn Jowat wird 100 Jahre alt! Besuchen Sie eine der folgenden Messen und feiern Sie mit uns diesen Anlass. Wir freuen uns auf Sie!